Keramische Membranen zeichnen sich durch eine außergewöhnlich lange Lebensdauer aus. Im Gegensatz zu polymeren Membranen sind sie äußerst robust gegenüber chemischen, mechanischen und thermischen Belastungen. Das keramische Membranmaterial ist inert und reagiert daher nicht mit den meisten in industriellen Prozessen eingesetzten Chemikalien. Auch hohe Temperaturen sowie intensive Reinigungszyklen stellen für die Membranen kein Problem dar.

Bei Standardanwendungen (z.B. Entfettungsbäder und Spülbäder) gelten keramische Membranen daher üblicherweise nicht als Verschleißteil. Sofern die Membranen innerhalb ihrer Auslegungsgrenzen betrieben werden und keine mechanische Beschädigung erfolgt, können sie über viele Jahre zuverlässig eingesetzt werden. Die tatsächlich erreichbare Lebensdauer hängt von der jeweiligen Anwendung, den Betriebsbedingungen und der Art der Reinigung ab. In vielen industriellen Anlagen sind keramische Membranen jedoch ein Vielfaches länger im Einsatz als vergleichbare Membranen aus polymeren Werkstoffen. Die Kosteneinsparung in der Anlagenwartung durch den Wegfall regelmäßiger Membranwechsel ist enorm.